Nutraluxe-Wimpernserum: Ergebnis nach 5 Monaten

Wer möchte nicht lange, dichte Wimpern, die den Augenaufschlag unterstreichen? Wohl jede Frau und erst recht jede Beauty-Verrückte! 🙂

Bislang war ich mit meinen Wimpern ganz zufrieden. Sie sind von Natur aus „Standard“, würde ich sagen. Einigermaßen lang und dicht. Jedoch fehlt ihnen der Schwung, so dass ich immer die Wimpernzange benutze, bevor ich die Wimpern tusche. Auch Wimpernwellen habe ich schon mehrfach gemacht.

Immer wieder sah ich auf Blogs, auf Instagram und YouTube diverse Mädels, die verschiedene wimpernverlängernde Produkte vorstellten. Mich hielt aber immer der stolze Preis vom Kauf ab. Eines Tages schlug ich dann aber bei einem Angebot bei Brands4Friends zu. Dort gab es das Nutraluxe-Lash-Wimpernserum für rund 40 Euro zu kaufen. Der Original-Preis für das Produkt liegt bei etwa 80 Euro.

Das Serum kommt in einer hübschen goldenen Verpackung daher und lässt sich wie ein flüssiger Eyeliner handhaben. Seit Dezember 2015 benutze ich das Serum regelmäßig jeden Abend vor dem Schlafengehen. Mittlerweile etwas unregelmäßiger, denn die Wimpern – und nun kann ich es vorwegnehmen – sind wirklich sehr lang geworden! Während der ersten sechs Wochen sah ich kaum eine Entwicklung und glaubte schon, dass das Produkt bei mir nichts bringt. Aber nach knapp zwei Monaten konnte ich eine Wahnsinnsveränderung feststellen. Aber seht selbst:

Einen negativen Aspekt möchte ich aber auch nennen: Wenn etwas von dem Serum ins Auge gelangt, etwa weil man zu viel davon aufgetragen hat oder einfach unvorsichtig war, so brennt das ganz schön. Zudem haben meine Wimpern nach wie vor keinen megatollen Schwung. Den muss man tatsächlich nach wie vor mit Wimpernzange oder Wimpernwelle zaubern. 😉 Aber damit kann ich gut leben.

Positiv hervorzuheben ist die große Ergiebigkeit. Ich bin, wie gesagt, seit Dezember 2015 im Besitz des Nutraluxe-Lash-Serums, das nur 3 ml Inhalt hat und es scheint noch nicht zur Neige zu gehen. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, das Produkt nur noch jeden zweiten Abend anzunwenden. Denn ich bin schon mehrfach auf meine außergewöhnlich langen Wimpern angesprochen worden. Und ich will ja nicht, dass es zu unnatürlich wirkt.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich dieses Serum zuzulegen, dem kann ich nur dazu raten. Haltet die Augen nach vergünstigten Angeboten offen oder lasst es euch doch einfach schenken. 🙂

Auf der Nutraluxe-Website kann man das Serum auch direkt ordern.

 

 

 

 

 

Age Performance von Rival de Loop – das Wunderserum?

Wir alle möchten unserer Haut ab und zu etwas besonders Gutes tun. Und so dachte auch ich, dass es einmal an der Zeit wäre, einen zusätzlichen Pflegeschritt in meine tägliche Hautpflege zu integrieren. Über Youtube (worüber sonst?) wurde ich auf ein neues Hautpflegeserum von Rival de Loop, der Rossmann-Eigenmarke, aufmerksam. Und so besorgte ich mir das „Age Performance Intensiv Serum“, wie es vollständig heißt, kurzerhand.

Das Serum kostet in der Drogerie-Filiale 4,99 Euro. Enthalten sind in dem hübschen Glas-Flacon 30 ml. Das Produkt ist für die reife Haut ab 50 Jahren ausgelobt, was mich aber nicht stört, denn Detox-Power und der Hyluronsäure-Komplex können auch für meine jüngere Haut nicht schädlich sein. Das Produktversprechen lautet: Nachweisliche Faltenreduzierung. Eines vorweg: Dazu kann ich noch nichts sagen, wohl aber zur Anwendung und Verträglichkeit.

Ich verwende das Serum, seit ich es besitze, zweimal täglich. Und zwar trage ich es morgens und abends nach der Gesichtsreinigung auf. Erst danach kommen Tages- bzw. Nachtpflegecreme auf die Haut. Von der Menge her ist ein Pumpstoß ausreichend. Das Serum hat eine honigartige Konsistenz und lässt sich sehr gut verteilen. Laut Angaben auf der Packung soll man die Augenpartie aussparen. Weiß jemand, wieso? Ich kann das irgendwie nicht nachvollziehen, denn von dieser Age-Performance-Serie gibt es auch extra noch ein Augenserum. Hat hier der Umsatz-Geier seine Flügel im Spiel? 😀

[Update: Auf Nachfrage bei Rossmann erfuhr ich, dass im Gesichtsserum im Gegensatz zum Augenserum Parfum enthalten sein soll, das die Augen reizen kann. Deshalb zwei verschiedene Produkte.]

Age Performance Intensiv Serum

Sieht aus wie Honig, klebt aber nicht so!

Nun weiter im Text: Das Serum zieht sehr zügig in die Haut ein, so dass man schon kurz danach eine weitere Pflege auftragen kann. Was das Tragefühl betrifft, so spürt man schon einen leichten, glatten Film auf der Haut. Der Geruch ist übrigens sehr dezent. Wonach das Serum riecht, kann ich aber nicht beschreiben. Jedenfalls anders! 😉

Ich habe weder bei meiner anschließenden Tages- noch bei meiner Nachtpflegecreme irgendeine seltsame oder negative Wechselwirkung mit dem Serum feststellen können. Diese beiden „Lagen“ vertragen sich also sehr gut miteinander. Apropos vertragen: Meine Haut verträgt das Produkt wirklich hervorragend! Keine Pickelchen, kein Brennen! Tagsüber trage ich ja auch immer noch Foundation auf. Auch hier kann ich sagen: Alles optimal! Es verrutscht nichts. Alles verhält sich ganz normal.

Mein bisheriges Fazit:

  • Bessere Feuchtigkeitsversorgung der Haut
  • Ein festeres, glatteres Hautbild (besonders am nächsten Morgen nach ausreichend Schlaf 😉 )

Was die versprochene Faltenreduzierung betrifft, so erwarte ich hier keine „großen Sprünge“. Ich werde zunächst weiter testen.

Lidschatten-Palette „Lightly Toasted“ von W7

Bislang war das einzige Produkt von W7 in meinem Besitz der Honolulu-Bronzer. Von den viel gepriesenen Lidschatten-Paletten, die ja bekanntermaßen Dupes zu den Naked-Paletten von Urban Decay sind, besaß ich keine. Wie gesagt: besaß. 😉

Weil ich auf verschiedenen YouTube-Kanälen in der letzten Zeit so viel Positives – insbesondere über die neueste W7-Palette – gehört hatte, musste ich einfach nach- und eine Bestellung bei Amazon aufgeben. Ich bekam das gute Stück für unter 7 Euro, Versand inklusive. Von daher war es wirklich ein Schnäppchen! 🙂

Die aktuellste W7-Kreation „In the Buff: Lightly Toasted“, wie das Produkt vollständig heißt, ist wohl eine sehr gute Kopie der „Ausgabe 1“ der Naked-Paletten. Das glaube ich einfach mal, denn ich selbst besitze keines der hochpreisigen Pendants.

Die Lieferung kam direkt aus England und verhältnismäßig schnell: Innerhalb von einer Woche war die Palette in meinem Briefkasten. Und zwar ohne Beschädigung. Die Verpackung wirkt trotz der Blech-Optik sehr ansprechend. Auf der Rückseite sind alle zwölf Farben mit ihrem Namen abgebildet, was mir gut gefällt. Das enthaltene Tool zum Auftragen – ein Applikator mit Pinsel – ist nicht wirklich zweckmäßig. Aber darum geht es ja auch nicht. 😉

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alle Farben am Auge ausprobiert habe. Von hell nach dunkel bzw. von links nach rechts tragen sie die folgenden Namen:

  1. Teddy bear (gut als Highlighter auf dem Brauenbogen)
  2. Wonderland (sehr hübsch :-))
  3. Cracker (matt)
  4. Happy (macht einen bronzigen Glow auf den Lidern)
  5. Lady Luck (matt)
  6. Twister
  7. Di Di
  8. Delilah
  9. Magic (ein tolles Rotbraun)
  10. It’s a dream
  11. Up in smoke (enthält etwas Glitzer)
  12. Dawn (enthält etwas Glitzer)

Die Farben, mit denen ich mich geschminkt habe, waren allesamt gut zu sehen. Ich habe auch bereits die beiden matten Töne ausprobiert. Die Farben – egal ob matt oder schimmernd – sind alle gut haltbar, was aber in jedem Falle meiner Urban Decay Primer Potion zu verdanken ist, ohne die sich bei mir leider jeder Lidschatten in die Lidfalte absetzt.

Kurz zusammengefasst:

  • Die Farbabgabe ist top. Bei den dunkleren Tönen ist sie aber besser.
  • Der Auftrag der Farben ist seidig. Nichts krümelt. Verblenden lassen sich die Lidschatten sehr gut.
  • Die Farbauswahl finde ich für einen natürlich „bronzigen“ Look super. Nur mit den etwas glitzrigen Grau- und Schwarztönen kann ich (noch) nicht so wirklich etwas anfangen.

Für mich eine hundertprozentige Empfehlung! Also, hopp hopp! 🙂

Concealer-Vergleich: Natural Touch (RdeL) vs. Fit Me (Maybelline)

Concealer braucht man eigentlich immer, oder? Was heißt „eigentlich“. Ich benötige ihn wirklich täglich. 😉

Schon seit Langem begleitet mich der „Natural Touch Concealer“ der Rossmann-Eigenmarke Rival de Loop (RdeL). Dieses Produkt habe ich schon mehrfach nachgekauft und benutzte immer die hellste Nuance Nr. 01. Die Deckkraft des Concealers würde ich als „mittel“ beschreiben. Er spendet gut Feuchtigkeit und lässt sich leicht und ebenmäßig mit den Fingern verblenden. Ab und an verwendete ich auch ein Make-up-Ei dafür, was ebenfalls gut gelang. Zum Preis von 2,49 Euro (Inhalt: 6 Gramm) ist der „Natural Touch Concealer“ auf jeden Fall ein echtes Schnäppchen, das gute Arbeit beim Abdecken von leichten Augenringen und Unreinheiten leistet.

Wie das bei einem Schmink-Suchti allerdings so ist: Manchmal möchte man dann auch einmal ein anderes Produkt ausprobieren. Und so stattete ich mich mit dem „Fit Me Concealer“ von Maybelline New York aus. Nach dem Swatchen in der Drogerie entschied ich mich für den Farbton Nr. 15 „Fair“, wobei er dunkler als meine Nuance von RdeL ist. Für 6,8 Milliliter zahlt man hier einen Preis von knapp unter 6 Euro.

Nun aber zum Produkt selbst: Der Fit-Me-Concealer lässt sich wie das Produkt von Rival de Loop mit einem Schwammapplikator auftragen, was mir gut gefällt. Das Einarbeiten in die Haut ist auch kein Problem. Die Konsistenz ist weniger flüssig, dafür deckt der Concealer besser ab. Und das ist für mich der entscheidende Vorteil! Ich bilde mir auch ein, dass die Haltbarkeit etwas besser ist.

Mein Fazit: In Summe schneidet für mich Maybelline etwas besser ab. Wenn man aber nicht allzu hohe Ansprüche an die Deckkraft hat, weil man zum Beispiel mit einer reinen Haut gesegnet ist, dann kann ich den Concealer von Rival de Loop auch uneingeschränkt empfehlen!

Tipp zum Schluss: Jeden Concealer immer noch einmal mit Puder fixieren, so hält er bedeutend länger!

Getestet & für gut befunden: L’Oréal Elvital Öl Magique Nährpflege Shampoo

Vor ein paar Wochen erhielt ich von L’Oréal eine Flasche des neuen „Elvital Öl Magique Nährpflege Shampoos“ in der Variante für trockenes, stumpfes Haar kostenlos zum Testen. Die Freude war natürlich groß. 🙂 Zumal ich bereits das Haaröl dieser Serie nutze und sehr zufrieden damit bin. Mein Haar ist vom Färben und Föhnen ziemlich beansprucht. Manchmal ist es dadurch auch leicht frizzig, so dass ich eine Öl-Pflege zur „Bändigung“ grundsätzlich gut finde.

Das Produkt wirkt von der Aufmachung her sehr edel und sieht an sich ein wenig wie Honig aus, verhält sich aber zum Glück nicht so! 😉 Ich habe es mittlerweile ein paar Mal ausprobiert und mir eine Meinung dazu bilden können.

Das „L’Oréal Elvital Öl Magique Nährpflege Shampoo“ riecht angenehm und seine Konsistenz ist sehr ölig. Beim Kontakt mit Wasser schäumt es aber gut auf. Wenn man es ausspült, merkt man, dass das Haar gut genährt wurde. Dennoch beschwert es die Haare nicht und lässt sie auch nicht fettig aussehen. Wie das der Hersteller macht, weiß ich zwar nicht, aber mit dem visuellen Ergebnis bin ich wirklich sehr zufrieden. 😉

Wie in den Haarölen auch sollen im „Elvital Öl Magique Nährpflege Shampoo“ sechs „Mikro-Blütenöle“ stecken. Ich habe auch hier bei den Inhaltsstoffen nachgesehen und die Blüten der folgenden Pflanzen gefunden: Kokos, Sonnenblume, Indische Lotosblume, Gemeiner Leim, Tiaré sowie Hundsrose.

Mein Fazit: Ich bilde mir ein, dass meine Haare dank des Shampoos ein wenig mehr glänzen als zuvor. Mein Haar ist auf alle Fälle sehr geschmeidig und fühlt sich gut an. Angesichts des moderaten Preises um die 2,- Euro gibt es von mir dafür eine Empfehlung! Vielleicht hole ich mir irgendwann auch noch die entsprechende Spülung dazu.

„Brow Wiz“ von Anastasia Beverly Hills – zu Recht gehypt?

Ja, ich gebe es zu: Ich lasse mich gerne von YouTuberinnen – nun ja, sagen wir – inspirieren, was das Ausprobieren von Kosmetikprodukten betrifft. 😉 In unsäglich vielen Videos schlug mir der „Brow Wiz“ von Anastasia Beverly Hills als DAS Wunderwerkzeug für schöne, definierte Augenbrauen entgegen. Da wird frau natürlich hellhörig. Mein Essence-Augenbrauenpuder leistet mir bis dato zwar wertvolle Dienste, aber ein wenig umständlich ist das Handling schon. Denn immerhin benötigt man ja noch ein Pinselchen zum Auftragen. Deshalb sollte der „Brow Wiz“ als „All-in-one-Lösung“ seine Chance erhalten.

Nach einigen Recherchen im Netz wurde schnell klar, dass man das Produkt bei uns in Deutschland nicht so leicht bekommt. Kleine Randnotiz: Douglas soll die Marke aber wohl in Kürze listen! Fündig wurde ich zwischenzeitlich im Online-Shop von www.beautybay.com. Preislich spielt der „Brow Wiz“ in der Oberliga, wo ich mich mit meinem Beauty-Kosmos bislang nicht aufhielt. „Beautybay“ bot den Augenbrauenstift zu – für mich gerade noch verschmerzbaren – 18 Euro inklusive Versand an. Ich entschied mich für die Nuance „Medium Brown“, die vormals als „Medium Ash“ vertrieben wurde. Wichtig war mir, einen kühlen Unterton zu erhalten.

Nach etwa einer Woche wurde mir der „Brow Wiz“ per UPS zugestellt. Der Online-Händler packte nebst Rechnung sogar noch zwei Pröbchen einer Tagescreme mit dazu. Von daher kann man mit dem Service schon einmal sehr zufrieden sein. 🙂

Das Packaging macht einen hochwertigen, dem Preis angemessenen Eindruck. Schön finde ich, dass die der farbigen Mine gegenüberliegende Seite ein kleines Bürstchen enthält, mit dem man seine Brauen nach dem Farbauftrag noch einmal durchbürsten kann. So lässt sich die Farbe schön verblenden und man erhält einen natürlicheren Effekt. Apropos Natürlichkeit: Die Mine des „Brow Wiz“ ist sehr dünn, so dass man präzise arbeiten und kahleren Stellen kleine Härchen hinzumogeln kann. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil gegenüber den gängigen Augenbrauenstiften, die eine dickere Mine haben.

 

Der Farbton „Medium Brown“ gefällt mir auch sehr gut. Er passt super zu meiner eigenen Brauenfarbe. Die Anwendung des „Brow Wiz“ war für mich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, weil man schon etwas Fingerspitzengefühl benötigt. Mittlerweile habe ich den Dreh aber raus und kann mir je nach Lust und Laune eine natürlichere oder extremere Augenbraue zaubern.

Mein Fazit: Der „Brow Wiz“ ist eine tolle Sache, auch weil er „cruelty free“ hergestellt wurde. Allerdings würde ich ihn mir aufgrund des hohen Preises eher nicht nachkaufen. Mit Produkten aus der Drogerie ist man in meinen Augen ebenfalls sehr gut bedient. Und dort gibt es mittlerweile auch genügend Auswahl an passenden Nuancen in Stift- und Puderform! 🙂

Haarfarbe „Wella Koleston Perfect“ in Hellblond-Asch und Mittelblond getestet

Von Natur aus habe ich mittelbraunes Haar mit sehr starken Rot-Reflexen. Das geht mit meinem sommersprossigen Teint einher. 😉 Weil ich schon immer ein wenig heller am Schopf werden wollte, habe ich nach vielen Fehlversuchen mit dem „Blonde LD Aufheller“ von Schwarzkopf sehr gute Aufhell-Ergebnisse erzielt. Einziger Nachteil: Der Rot- und Gelb-Anteil im Haar war immer sehr präsent. Da half leider auch die der Koloration beigelegte Silber-Kur nicht viel. Mein Wunsch war aber ein mattes und natürliches Dunkel- bzw. Mittelblond.

Aus diesem Grund habe ich mir Profi-Haarfarben der viel gehypten Wella-Koleston-Serie im Online-Shop www.haar-profi.com bestellt. Dort hat eine Tube zu 60 Milliliter 6,19 Euro gekostet. Zum Vergleich: Der UVP liegt um die 14 Euro. Von daher große Empfehlung für den Shop! Als Farbtöne wählte ich „Mittelblond 7/0“ und „Hellblond Asch 8/1“, die ich im Verhältnis von etwa 2 zu 3 miteinander gemischt habe. Denn mir war wichtig, mit dem Mehr an Asch dem Gold- und Rot-Reflex entgegenzuwirken. Außerdem neigt mein Haar dazu, dunklere Farbtöne sehr intensiv aufzunehmen, so dass ich befürchtete mit dem Mittelblond schon zu dunkel zu werden und damit mein mühsam aufgehelltes Haar wieder zu „ruinieren“. Der Kolorationsmischung habe ich dann noch 6%iges Wasserstoffperoxid „Welloxon Perfect“ (2,20 Euro für 60 Milliliter) zugefügt.

Der Geruch der fertigen Mischung war kein bisschen beißend oder unangenehm. Meine Kopfhaut hat auch nicht gebrannt, was ich als gutes Zeichen für die Verträglichkeit werte.

Die Mischung habe ich zuerst am Ansatz, der schon ein paar Zentimeter herausgewachsen war, aufgetragen und dann partieweise im ganzen Haar verteilt. Schon nach kurzer Einwirkzeit geriet ich ein wenig in Panik, weil mein Haar gar nicht nach Blond aussah. Ich befürchtete das Schlimmste und hatte Angst, dass ich mein Haar mit dieser Aktion wieder in den farblichen Ursprungszustand versetzt hatte. Nach etwa 35 Minuten wusch ich die Farbe aus, schamponierte die Haare gründlich und trug abschließend eine Pflegekur auf, die ich einige Minuten einwirken ließ.

Nach dem Föhnen erblickte ich dann das Ergebnis. Und was soll ich sagen? Ich bin sehr zufrieden! 🙂 Herausgekommen ist ein natürliches, kühles Mittelblond – ein Farbton, den ich mit Haarfärbemitteln aus der Drogerie sicher nie hinbekommen hätte. Was meine Haarstruktur betrifft, so muss ich sagen, dass ich bereits vorher strapazierte Spitzen hatte. Das erneute Färben hat es sicherlich nicht besser gemacht. Allerdings kam mir die Wella-Farbe sehr pflegend vor. Mein Haar ist kein bisschen strohig geworden.

Mein Fazit: Ich habe mein Ziel erreicht und werde sicherlich wieder zu den Wella-Koleston-Perfect-Farben greifen. Nur weiß ich noch nicht genau, wie ich damit gezielt meinen nachwachsenden Ansatz aufhellen kann. Vielleicht verwende ich beim nächsten Mal nur das „Hellblond Asch“ zusammen mit einem Wasserstoffperoxid in 9%iger Konzentration. 😉