Mascara Review (L’Oréal, W7, Maybelline)

Nach langer langer Zeit gibt es auf meinem Blog wieder einmal etwas Neues – und dann gleich einen richtig umfangreichen Beitrag! 🙂

Ich probiere sehr gerne neue Mascaras aus und da mittlerweile wieder ein paar Neuzugänge zu meiner Sammlung hinzugestoßen sind, möchte ich gerne einen kleinen Vergleich starten. Getestet habe ich:

  • L’Oréal Volume Million Lashes Katzenblick (um 13 Euro)
  • W7 Absolute Lashes (um 6 Euro)
  • Maybelline Go Colossal Extreme (um 10 Euro)

Eines vorweg: Alle Mascaras sind nicht wasserfest und schwarz. Außerdem kann ich meine Erfahrungen immer nur auf Basis der oberen Wimpern schildern. Den unteren Wimpernkranz tusche ich nie. 😉

Die Mascara von L’Oréal musste ich sofort haben, nachdem ich sie in der Werbung gesehen hatte. 🙂 Außerdem gingen zu diesem Zeitpunkt meine Mascara-Bestände zur Neige und Nachschub musste her!

Zu Beginn ist die „Volume Million Lashes Katzenblick“ ein wenig flüssig und man muss beim Auftrag gut aufpassen. Mir ist am Anfang beim Tuschen immer etwas schwarze Farbe aufs Oberlid gelangt, die ich dann mit einem Wattestäbchen entfernen musste. Dank der gebogenen Bürste erwischt man allerdings sofort alle Wimpern. Die Farbe ist tiefschwarz und glänzt sogar! Meine Wimpern werden nicht nur verdichtet, sondern auch verlängert. Die Wimperntusche hält bei mir den ganzen Tag und färbt weder am Oberlid noch am Unterlid ab. Der etwas teurere Preis relativiert sich, wenn man auf Angebote und Rabattaktionen achtet. Ich habe die Mascara für um die 9 Euro in der Drogerie bekommen.

Nun  zur „Absolute Lashes Mascara“ von W7. Dieses Produkt soll ja ein Dupe zur Benefit „They’re real Mascara“ sein. Tatsächlich lässt schon die Verpackung diese Vermutung  zu. [Hier mal ein Blick auf das Benefit-Produkt.] Bestellt habe ich das gute Stück über Amazon. Ich kenne die Original-Mascara von Benefit nicht und kann deshalb nicht sagen, inwieweit das Dupe ihr tatsächlich ähnelt. Auffällig finde ich das Bürstchen, das extrem spitze Borsten hat. Das merkt man leider auch beim Auftrag, bei dem es ganz schön piksen kann. 😦 Und vom Ergebnis bin ich ehrlich gesagt auch ziemlich enttäuscht. Der Effekt lässt total zu wünschen übrig: Kaum Volumen, keine Verlängerung. Wer auf einen natürlichen Wimpern-Look wert legt, kann damit vielleicht etwas anfagen. Ich leider nicht.

Last but not least widme ich mich der „Maybelline Go Colossal Extreme Mascara“. Sie wurde mir von einer Freundin geschenkt, die weiß, dass ich unter akutem Schminkutensil-Mangel leide. 😉 Wie man es von den Maybelline-Mascaras gewohnt ist, kommt das Produkt mit einem ziemlich großen, nicht aus Gummi bestehenden, Bürstchen daher. Auffällig ist die bauchige Form. Weil das Bürstchen aber ganz schön groß ist, muss man auch hier beim Auftragen etwas aufpassen. Gleich beim ersten Auftrag werden die Wimpern gut verlängert und erhalten auch mehr Volumen. Ein ganz klein wenig verkleben die Wimpern, was mich aber nicht stört. Die Farbe „bröckelt“ leider ein bisschen, so dass man am Abend einen leichten grauen Schatten unter den Augen hat. Für mich angesichts des guten Effekts aber ein solides Produkt.

Mein Fazit & meine Rangliste

  1. L’Oréal Volume Million Lashes Katzenblick
  2. Maybelline Go Colossal Extreme
  3. W7 Absolute Lashes

 

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Lidschatten-Palette „Lightly Toasted“ von W7

Bislang war das einzige Produkt von W7 in meinem Besitz der Honolulu-Bronzer. Von den viel gepriesenen Lidschatten-Paletten, die ja bekanntermaßen Dupes zu den Naked-Paletten von Urban Decay sind, besaß ich keine. Wie gesagt: besaß. 😉

Weil ich auf verschiedenen YouTube-Kanälen in der letzten Zeit so viel Positives – insbesondere über die neueste W7-Palette – gehört hatte, musste ich einfach nach- und eine Bestellung bei Amazon aufgeben. Ich bekam das gute Stück für unter 7 Euro, Versand inklusive. Von daher war es wirklich ein Schnäppchen! 🙂

Die aktuellste W7-Kreation „In the Buff: Lightly Toasted“, wie das Produkt vollständig heißt, ist wohl eine sehr gute Kopie der „Ausgabe 1“ der Naked-Paletten. Das glaube ich einfach mal, denn ich selbst besitze keines der hochpreisigen Pendants.

Die Lieferung kam direkt aus England und verhältnismäßig schnell: Innerhalb von einer Woche war die Palette in meinem Briefkasten. Und zwar ohne Beschädigung. Die Verpackung wirkt trotz der Blech-Optik sehr ansprechend. Auf der Rückseite sind alle zwölf Farben mit ihrem Namen abgebildet, was mir gut gefällt. Das enthaltene Tool zum Auftragen – ein Applikator mit Pinsel – ist nicht wirklich zweckmäßig. Aber darum geht es ja auch nicht. 😉

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alle Farben am Auge ausprobiert habe. Von hell nach dunkel bzw. von links nach rechts tragen sie die folgenden Namen:

  1. Teddy bear (gut als Highlighter auf dem Brauenbogen)
  2. Wonderland (sehr hübsch :-))
  3. Cracker (matt)
  4. Happy (macht einen bronzigen Glow auf den Lidern)
  5. Lady Luck (matt)
  6. Twister
  7. Di Di
  8. Delilah
  9. Magic (ein tolles Rotbraun)
  10. It’s a dream
  11. Up in smoke (enthält etwas Glitzer)
  12. Dawn (enthält etwas Glitzer)

Die Farben, mit denen ich mich geschminkt habe, waren allesamt gut zu sehen. Ich habe auch bereits die beiden matten Töne ausprobiert. Die Farben – egal ob matt oder schimmernd – sind alle gut haltbar, was aber in jedem Falle meiner Urban Decay Primer Potion zu verdanken ist, ohne die sich bei mir leider jeder Lidschatten in die Lidfalte absetzt.

Kurz zusammengefasst:

  • Die Farbabgabe ist top. Bei den dunkleren Tönen ist sie aber besser.
  • Der Auftrag der Farben ist seidig. Nichts krümelt. Verblenden lassen sich die Lidschatten sehr gut.
  • Die Farbauswahl finde ich für einen natürlich „bronzigen“ Look super. Nur mit den etwas glitzrigen Grau- und Schwarztönen kann ich (noch) nicht so wirklich etwas anfangen.

Für mich eine hundertprozentige Empfehlung! Also, hopp hopp! 🙂

Geheimtipp: W7 Honolulu Bronzer

Ob das Produkt tatsächlich noch ein Geheimtipp ist, vermag ich nicht zu sagen. Fakt ist aber, dass der W7 Honolulu Bronzer als Dupe zum Benefit Hoola Bronzer (um die 30,- Euro) gilt. Auch die Namensgebung und das Verpackungsdesign deuten darauf hin. 😉

Der Bronzer kommt in einem schönen Pappschächtelchen daher, das sehr ansprechend aussieht. Auch ein Pinsel zum Auftragen (Konturieren) ist beigelegt. Der Pinsel ist superweich und eignet sich tatsächlich gut, um das Produkt unter den Wangenknochen aufzubringen. Ich verblende den Bronzer dann anschließend aber immer noch einmal mit meinen eigenen Pinseln. So ensteht ein besserer Übergang.

Die Farbe des W7 Honolulu Bronzer überzeugt: kein bisschen gelbstichig, sondern ein sehr natürlicher Braunton, der sich gut zum Konturieren und zum Bräunen eignet. Aber Vorsicht! Der Puder ist sehr stark pigmentiert, so dass man sich erst einmal vorsichtig heranarbeiten sollte. Positiv finde ich auch, dass das Produkt keinerlei Glitzer- oder Schimmer-Partikel enthält.

Ich habe mir den Bronzer Anfang März über Amazon bestellt. Inklusive Versandkosten kostete er dann so um die 6 Euro. Mittlerweile ist der Preis dort aber etwas gestiegen!

Was den Hersteller betrifft, so war er mir vorher absolut unbekannt. Bei W7 handelt es sich offenbar um ein britisches Unternehmen, das unter anderem Dupes zu bekannten, hochpreisigen Make-up-Produkten auf den Markt bringt. Erhältlich ist einiges aus dem W7-Sortiment seit Neuestem auch bei Kosmetik Kosmo.