L’Oréal-Foundations im Vergleich: Indefectible 24 h & Indefectible 24 h Matt

Ohne Foundation geht es bei mir nicht. Und das schon seit ich 15 bin, glaube ich! Im Laufe der Zeit habe ich also viele Erfahrungen mit diversen hautverschönernden Produkten sammeln können. Mir ist bei einer Foundation insbesondere die Deckkraft sehr wichtig, da ich leider öfters mit Unreinheiten zu kämpfen habe und auch meine Sommersprossen nicht allzu gerne mag.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der „Indefectible 24h Foundation“ von L’Oréal (Inhalt: 30 ml) gemacht, die ich bereits mehrfach nachgekauft habe. Der Farbton, den ich verwende, nennt sich „Beige Rose“. Er harmoniert sehr gut mit meinem natürlichen Hautton und – was noch wichtiger ist – das Make-up deckt sehr gut ab. Außerdem entsteht ein schöner, natürlich aussehender Glow. Auch an der Haltbarkeit gibt es nichts zu bemängeln. Bei mir hält die „Indefectible 24h Foundation“ wirklich den ganzen Tag, wobei ich das Ganze immer noch einmal mit Puder fixiere. Was besonders schön ist: Das Make-up färbt nicht ab und hat einen Lichtschutzfaktor von 18.

Umso gespannter war ich nun auf die neue Foundation der Indefectible-Reihe, die sich „Indefectible 24 h Matt“ (Inhalt: 35 ml) nennt und laut Aufdruck auf der Rückseite eine sehr starke Deckkraft haben soll. Preislich liegt sie bei knapp 13 Euro. Hier entschied ich mich für den Ton „Natural Rose“. Die Foundation kommt nicht wie die andere Variante in einem Glas-Flacon daher, sondern in einer Plastik-Tube. Das nimmt dem Produkt ein wenig den hochwertigen Charakter, stört mich aber nicht. Die Konsistenz hat mich hingegen schon überrascht: Das Produkt ist sehr flüssig, lässt sich dadurch allerdings gut verteilen. Auch der Farbton passt gut zu mir.

Jetzt kommt das große Aber: Die Deckkraft halte ich persönlich für mittelmäßig, was mich sehr enttäuscht hat. Weil die Foundation matt trocknet, betont sie bei mir auch trockene Stellen im Gesicht. Das sieht wirklich unschön aus. Selbst wenn ich im Vorfeld ausgiebig Tagescreme auftrage, stellt sich dieser Effekt ein. Für meine trockene Haut ist das Produkt deshalb eher nicht geeignet. Ich mische die „Indefectible 24 h Matt“-Foundation daher mit einem Make-up von Manhattan, mit dem ich auch nicht zu 100 Prozent zufrieden bin. In dieser Kombination kann ich sie ganz gut tragen. Aber insgesamt bleibt für mich wirklich die – im Vergleich – schwächere Deckkraft der ausschlaggebende Punkt für eine schlechtere Bewertung.

Mein Fazit: Die „Indefectible 24h Foundation“ von L’Oréal ist und bleibt daher mein Lieblings-Make-up! 🙂 Es zaubert einen schönen gleichmäßigen Teint, trocknet meine Haut nicht aus, ist lange haltbar und seinen Preis (um die zwölf Euro) auf jeden Fall wert.

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Mascara-Vergleich: Masterpiece Transform vs. Masterpiece Glamour Extensions

Von Wimperntusche kann frau ja nie genug bekommen! 😀 Ich glaube, ich spreche für viele Mädels, wenn ich sage, dass bei diesem Utensil die Suche nach dem „Heiligen Gral“ besonders nervenaufreibend ist. Denn eine Mascara muss vieles können: Volumen verleihen, Länge geben, den Schwung halten und Farbe abgeben. Dabei soll sie gut verträglich sein, lange halten und die einzelnen Wimpern dürfen möglichst nicht verkleben.

Vor ein paar Monaten hatte ich von Rossmann die Masterpiece Transform Mascara in Schwarz von Max Factor zum Testen geschickt bekommen. Zu diesem Produkt habe ich auf meinem Blog schon eine Review veröffentlicht. Die Mascara wird meiner Meinung nach insbesondere dem Anspruch nach Volumen, Farbabgabe und Haltbarkeit gerecht.

Umso überraschter war ich, als in der dm-Lieblinge-Box aus dem Monat April 2015 eine schwarze Max-Factor-Mascara enthalten war, die mich nicht nur von der Verpackung und vom Bürstchen her an die bekannte Mascara erinnert, sondern auch ein ähnliches Beauty-Versprechen abgibt: Die Max Factor Masterpiece Glamour Extensions 3-in-1 Volumising Mascara (was für ein Name 😉 ) soll Volumen, Länge und intensive Farbe verleihen.

Natürlich musste ich das gute Stück gleich ausprobieren. Das Gummi-Bürstchen sieht, wie gesagt, ähnlich seltsam aus. Von der Handhabung her ist es aber kein Problem. Der Auftrag gelingt sehr leicht und man erwischt die Wimpern wirklich gut vom Ansatz bis in die Spitzen. Der Effekt ist aber sogleich ein anderer: Statt sehr viel Produkt zu erwischen und damit einen stark voluminösen Effekt zu erzielen, bekommt man mit der Masterpiece Glamour Extensions Mascara sauber getrennte, aufgefächerte sowie verlängerte Wimpern. Grund dafür dürften die kleinen enthaltenen Härchen sein.

Die Zielsetzungen bzw. Effekte beider Wimperntuschen sind wirklich andere, was die zwei unterschiedlichen Produkte also rechtfertigt. 🙂 Hier noch einmal eine kurze Gegenüberstellung der Eigenschaften, durch die sich beide Mascaras, die übrigens je 12 ml Inhalt haben, meiner Meinung nach voneinander abgrenzen:

Masterpiece Transform:

  • Sehr starkes Volumen
  • Tiefschwarzes Farbergebnis
  • Dramatischerer Look (verdichtend)

Masterpiece Glamour Extensions:

  • Sauber getrennte Wimpern
  • Verlängerung
  • Natürliches Ergebnis

Eines muss ich an dieser Stelle noch einmal sagen: Wenn ich auch sonst von Max Factor kaum Produkte besitze, so sind die Wimperntuschen doch eine absolute Empfehlung! Insbesondere auf die Haltbarkeit kann man sich immer verlassen. Preislich liegen die Produkte im hochpreisigen Drogerie-Bereich von 12 bis 14 Euro. Wenn ich mich zwischen beiden Mascaras entscheiden müsste, so würde ich die Glamour-Extensions-Variante bevorzugen, da sie mir ein natürlicheres und damit alltagstaugliches Ergebnis zaubert.

Ein kleines Manko gibt es dann aber doch noch: Und zwar lassen sich beide hier vorgestellte Wimperntuschen nicht allzu gut schichten. Man erhält dann leicht die berüchtigten „Fliegenbeine“, was mir nicht so gut gefällt.

Concealer-Vergleich: Natural Touch (RdeL) vs. Fit Me (Maybelline)

Concealer braucht man eigentlich immer, oder? Was heißt „eigentlich“. Ich benötige ihn wirklich täglich. 😉

Schon seit Langem begleitet mich der „Natural Touch Concealer“ der Rossmann-Eigenmarke Rival de Loop (RdeL). Dieses Produkt habe ich schon mehrfach nachgekauft und benutzte immer die hellste Nuance Nr. 01. Die Deckkraft des Concealers würde ich als „mittel“ beschreiben. Er spendet gut Feuchtigkeit und lässt sich leicht und ebenmäßig mit den Fingern verblenden. Ab und an verwendete ich auch ein Make-up-Ei dafür, was ebenfalls gut gelang. Zum Preis von 2,49 Euro (Inhalt: 6 Gramm) ist der „Natural Touch Concealer“ auf jeden Fall ein echtes Schnäppchen, das gute Arbeit beim Abdecken von leichten Augenringen und Unreinheiten leistet.

Wie das bei einem Schmink-Suchti allerdings so ist: Manchmal möchte man dann auch einmal ein anderes Produkt ausprobieren. Und so stattete ich mich mit dem „Fit Me Concealer“ von Maybelline New York aus. Nach dem Swatchen in der Drogerie entschied ich mich für den Farbton Nr. 15 „Fair“, wobei er dunkler als meine Nuance von RdeL ist. Für 6,8 Milliliter zahlt man hier einen Preis von knapp unter 6 Euro.

Nun aber zum Produkt selbst: Der Fit-Me-Concealer lässt sich wie das Produkt von Rival de Loop mit einem Schwammapplikator auftragen, was mir gut gefällt. Das Einarbeiten in die Haut ist auch kein Problem. Die Konsistenz ist weniger flüssig, dafür deckt der Concealer besser ab. Und das ist für mich der entscheidende Vorteil! Ich bilde mir auch ein, dass die Haltbarkeit etwas besser ist.

Mein Fazit: In Summe schneidet für mich Maybelline etwas besser ab. Wenn man aber nicht allzu hohe Ansprüche an die Deckkraft hat, weil man zum Beispiel mit einer reinen Haut gesegnet ist, dann kann ich den Concealer von Rival de Loop auch uneingeschränkt empfehlen!

Tipp zum Schluss: Jeden Concealer immer noch einmal mit Puder fixieren, so hält er bedeutend länger!