Lippenprodukte von L.O.V. Cosmetics

Bereits vor einiger Zeit erhielt ich ein Päckchen der Make-up-Marke L.O.V. Cosmetics. Dabei handelt es sich um den jüngsten Neuzugang aus dem Hause Cosnova, in denen auch die Marken Essence und Catrice beheimatet sind.

Im Paket enthalten waren unter anderem ein Lippenstift und ein Lipliner – beide in knalligem sattem Rot. Genauer gesagt: Der Farbton des Lippenstifts nennt sich „Christina’s Red“ (No. 551), der des Liners „100% Christina“ (No. 551). Die zwei Produkte stammen aus der Serie „Lip Affair“ und wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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Das Packaging sieht schon einmal sehr edel aus, wie ich finde. Der Color & Care Lippenstift ist mit einem Magnetverschluss ausgestattet, so dass sich das Öffnen und Schließen sehr einfach gestalten. Der Lipliner verfügt über einen integrierten Lippenpinsel, den ich persönlich allerdings noch nicht benutzt habe.

Was die Farbe der beiden Produkte betrifft, so ist sie für den Alltag (zumindest für meinen Geschmack) etwas zu auffällig. Wie es sich für eine Beauty-Bloggerin gehört, habe ich Lippenstift und Lippenkonturenstift aber natürlich dennoch schon ausgiebig getestet. 🙂 Dabei habe ich festgestellt, dass die beiden Farbtöne nicht zu 100 Prozent aufeinander abgestimmt sind. Der Liner ist im Vergleich zum Lippenstift ein wenig blaustichiger und somit kühler. Aber seht selbst:

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Insgesamt schneidet der Liner im Vergleich zum Lippenstift besser ab, was seiner längeren Haltbarkeit geschuldet ist. Denn leider verwischt der Lippenstift beim Trinken und Essen allzu leicht. Seine Textur mag ich hingegen sehr. Sie ist sehr cremig und trocknet die Lippen nicht aus. Das Produkt zeichnet sich außerdem durch ein dezent glänzendes Finish aus, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.

Alles in allem sind es wirklich solide Produkte, die preislich – zumindest für Drogerieartikel – im oberen Segment angesiedelt sind. So schlägt der Lipliner mit 5,99 Euro und der Lippenstift mit einem UVP von 9,99 Euro zu Buche.

Erhältlich ist L.O.V. Cosmetics übrigens bei Rossmann und Müller.

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Oben Lipliner, unten Lippenstift

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Catrice-Neuheiten Herbst/Winter 2016: HD Liquid Coverage Foundation

Da staunte ich nicht schlecht, als mich vor ein paar Tagen ein kleines aber feines Päckchen von Cosnova erreichte. 🙂 Beim Blogger-Newsletter von Rossmann hatte ich wieder einmal Glück und darf nun einige Produktneuheiten des Catrice-Sortiments für Herbst/Winter 2016 testen.

Neue Produkte im Catrice-Sortiment

Neue Produkte im Catrice-Sortiment

Den Anfang meiner geplanten mehrteiligen Vorstellungsreihe macht die neue Foundation namens HD Liquid Coverage, die ich bereits ein paar Mal verwendet habe.

Verpackung

Die HD Liquid Coverage Foundation ist – wie der Name schon sagt – flüssig. Sie kommt in einem hochwertigen Glasfläschchen mit Pipetten-Aufsatz daher. Eine solche Verpackung findet man bei Drogerie-Make-up eher selten. Für mich war es daher eine spannende Angelegenheit! 🙂 Ich finde das Handling ganz OK; man muss nur aufpassen, dass man nicht aus Versehen wild umherkleckert. Wenn das Produkt zur Neige geht, dürfte es schwierig sein, mit der Pipette auch Reste heraus zu bekommen. Aber das ist bei anderen Produkten ja auch der Fall, so dass frau dann einfach kreativ werden muss. 😉

Farbton

Der Farbton, den ich testen darf, ist der hellste. Er nennt sich „010 Light Beige“. Ich empfinde ihn als leicht gelbstichig bzw. in Richtung Neutral gehend. Für meinen Teint scheint er leider auch einen kleinen Hauch zu dunkel zu sein, denn die Foundation dunkelt nach dem Auftrag noch ein wenig nach. Dennoch ist die Nuance für mich durchaus tragbar, ohne dass ich „zugekleistert“ aussehe.

Insgesamt gibt es übrigens nur vier verschiedene Nuancen. Welche das genau sind, seht ihr auf der Catrice-Website.

Deckkraft, Finish & Haltbarkeit

Man benötigt aus dem 30-Milliliter-Flacon nicht allzu viel Produkt, um ein schönes ebenmäßiges  Ergebnis zu erzielen. Was ich besonders toll finde: Die Grundierung lässt sich gut schichten und damit eine stärkere Deckkraft nach und nach aufbauen. Das ist mir sehr wichtig! [Wenn ich könnte, würde ich mir von einer guten Fee sicher eine neue Haut (ohne Sommersprossen und Unreinheiten) wünschen. ;-)] Vom Finish her ist die Catrice HD Liquid Coverage Foundation matt. Sie verschmilzt beinahe mit der Haut, so dass  kaum auffällt, dass man geschminkt ist. Auch nach mehreren Stunden Tragezeit ist sie an Ort und Stelle. 🙂

Verträglichkeit

Auch den Geruch empfinde ich als angenehm: Die Foundation ist sehr dezent parfümiert und reizte meine Haut nicht. Ich gehe davon aus, dass ich sie auch in Zukunft gut vertrage. Gebrannt hat bisher nichts, trockene Stellen haben sich auch nicht gebildet und ich habe auch keine Pickelchen davon bekommen.

Mein Fazit

Ich als sehr anspruchsvolles Foundation-Addict muss sagen, dass sich das Catrice-Produkt zu einem meiner Lieblinge entwickeln könnte. Auf meinem bisherigen „Foundation-Thron“ steht ja das L’Oréal Indefectible 24h Make-up (um 12 Euro) ganz oben. Angesichts des günstigeren Preises bei Catrice – die Foundation kostet um die 7 Euro – ist sie für mich eine sehr gute Alternative, die Platz zwei erklommen hat. Ich werde sie auf jeden Fall aufbrauchen und kann sie – sofern für euch ein passender Ton dabei ist – auf jeden Fall weiterempfehlen!

Nutraluxe-Wimpernserum: Ergebnis nach 5 Monaten

Wer möchte nicht lange, dichte Wimpern, die den Augenaufschlag unterstreichen? Wohl jede Frau und erst recht jede Beauty-Verrückte! 🙂

Bislang war ich mit meinen Wimpern ganz zufrieden. Sie sind von Natur aus „Standard“, würde ich sagen. Einigermaßen lang und dicht. Jedoch fehlt ihnen der Schwung, so dass ich immer die Wimpernzange benutze, bevor ich die Wimpern tusche. Auch Wimpernwellen habe ich schon mehrfach gemacht.

Immer wieder sah ich auf Blogs, auf Instagram und YouTube diverse Mädels, die verschiedene wimpernverlängernde Produkte vorstellten. Mich hielt aber immer der stolze Preis vom Kauf ab. Eines Tages schlug ich dann aber bei einem Angebot bei Brands4Friends zu. Dort gab es das Nutraluxe-Lash-Wimpernserum für rund 40 Euro zu kaufen. Der Original-Preis für das Produkt liegt bei etwa 80 Euro.

Das Serum kommt in einer hübschen goldenen Verpackung daher und lässt sich wie ein flüssiger Eyeliner handhaben. Seit Dezember 2015 benutze ich das Serum regelmäßig jeden Abend vor dem Schlafengehen. Mittlerweile etwas unregelmäßiger, denn die Wimpern – und nun kann ich es vorwegnehmen – sind wirklich sehr lang geworden! Während der ersten sechs Wochen sah ich kaum eine Entwicklung und glaubte schon, dass das Produkt bei mir nichts bringt. Aber nach knapp zwei Monaten konnte ich eine Wahnsinnsveränderung feststellen. Aber seht selbst:

Einen negativen Aspekt möchte ich aber auch nennen: Wenn etwas von dem Serum ins Auge gelangt, etwa weil man zu viel davon aufgetragen hat oder einfach unvorsichtig war, so brennt das ganz schön. Zudem haben meine Wimpern nach wie vor keinen megatollen Schwung. Den muss man tatsächlich nach wie vor mit Wimpernzange oder Wimpernwelle zaubern. 😉 Aber damit kann ich gut leben.

Positiv hervorzuheben ist die große Ergiebigkeit. Ich bin, wie gesagt, seit Dezember 2015 im Besitz des Nutraluxe-Lash-Serums, das nur 3 ml Inhalt hat und es scheint noch nicht zur Neige zu gehen. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, das Produkt nur noch jeden zweiten Abend anzunwenden. Denn ich bin schon mehrfach auf meine außergewöhnlich langen Wimpern angesprochen worden. Und ich will ja nicht, dass es zu unnatürlich wirkt.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich dieses Serum zuzulegen, dem kann ich nur dazu raten. Haltet die Augen nach vergünstigten Angeboten offen oder lasst es euch doch einfach schenken. 🙂

Auf der Nutraluxe-Website kann man das Serum auch direkt ordern.

 

 

 

 

 

L’Oréal-Foundations im Vergleich: Indefectible 24 h & Indefectible 24 h Matt

Ohne Foundation geht es bei mir nicht. Und das schon seit ich 15 bin, glaube ich! Im Laufe der Zeit habe ich also viele Erfahrungen mit diversen hautverschönernden Produkten sammeln können. Mir ist bei einer Foundation insbesondere die Deckkraft sehr wichtig, da ich leider öfters mit Unreinheiten zu kämpfen habe und auch meine Sommersprossen nicht allzu gerne mag.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit der „Indefectible 24h Foundation“ von L’Oréal (Inhalt: 30 ml) gemacht, die ich bereits mehrfach nachgekauft habe. Der Farbton, den ich verwende, nennt sich „Beige Rose“. Er harmoniert sehr gut mit meinem natürlichen Hautton und – was noch wichtiger ist – das Make-up deckt sehr gut ab. Außerdem entsteht ein schöner, natürlich aussehender Glow. Auch an der Haltbarkeit gibt es nichts zu bemängeln. Bei mir hält die „Indefectible 24h Foundation“ wirklich den ganzen Tag, wobei ich das Ganze immer noch einmal mit Puder fixiere. Was besonders schön ist: Das Make-up färbt nicht ab und hat einen Lichtschutzfaktor von 18.

Umso gespannter war ich nun auf die neue Foundation der Indefectible-Reihe, die sich „Indefectible 24 h Matt“ (Inhalt: 35 ml) nennt und laut Aufdruck auf der Rückseite eine sehr starke Deckkraft haben soll. Preislich liegt sie bei knapp 13 Euro. Hier entschied ich mich für den Ton „Natural Rose“. Die Foundation kommt nicht wie die andere Variante in einem Glas-Flacon daher, sondern in einer Plastik-Tube. Das nimmt dem Produkt ein wenig den hochwertigen Charakter, stört mich aber nicht. Die Konsistenz hat mich hingegen schon überrascht: Das Produkt ist sehr flüssig, lässt sich dadurch allerdings gut verteilen. Auch der Farbton passt gut zu mir.

Jetzt kommt das große Aber: Die Deckkraft halte ich persönlich für mittelmäßig, was mich sehr enttäuscht hat. Weil die Foundation matt trocknet, betont sie bei mir auch trockene Stellen im Gesicht. Das sieht wirklich unschön aus. Selbst wenn ich im Vorfeld ausgiebig Tagescreme auftrage, stellt sich dieser Effekt ein. Für meine trockene Haut ist das Produkt deshalb eher nicht geeignet. Ich mische die „Indefectible 24 h Matt“-Foundation daher mit einem Make-up von Manhattan, mit dem ich auch nicht zu 100 Prozent zufrieden bin. In dieser Kombination kann ich sie ganz gut tragen. Aber insgesamt bleibt für mich wirklich die – im Vergleich – schwächere Deckkraft der ausschlaggebende Punkt für eine schlechtere Bewertung.

Mein Fazit: Die „Indefectible 24h Foundation“ von L’Oréal ist und bleibt daher mein Lieblings-Make-up! 🙂 Es zaubert einen schönen gleichmäßigen Teint, trocknet meine Haut nicht aus, ist lange haltbar und seinen Preis (um die zwölf Euro) auf jeden Fall wert.

Maybelline Brow Drama im Test

Augenbrauen können eine ganz schöne Obsession sein. 😉 Nach Puder und Stift wollte ich gerne auch einmal ein gefärbtes Gel zum Auffüllen und Fixieren der Brauen ausprobieren. Meine Wahl fiel hier auf die Augenbrauen-Mascara „Brow Drama“ von Maybelline New York in der Farbe „Medium Brown“. Aus meiner Sicht ist das ein etwas kühlerer Braunton, der sehr natürlich wirkt. Daneben sind noch die Varianten „Dark Blond“, „Dark Brown“ und „Transparent“ erhältlich. Preislich liegen die Produkte bei etwa sieben Euro.

Zunächst fällt die ungewöhnliche Form des Bürstchens auf. Das Handling gelingt mit der Kugelbürste allerdings sehr gut. Mit ihr lassen sich gut alle noch so kleinen Härchen bestreichen, was aber auch ein Nachteil sein kann. Denn man erwischt auch gerne ein bisschen Flaum oberhalb der Brauen, der eigentlich nicht betont werden soll. Aber das lässt sich im Nu mit einem Wattestäbchen korrigieren.

Was mir gut gefällt, ist die fixierende Wirkung des Brauengels, wobei die Härchen nicht unangenehm hart werden. [Kleiner Exkurs: Bei der von mir ebenfalls praktizierten Variante, die Brauen mit Hilfe eines mit Haarspray besprühten Bürstchens in Form zu bringen, werden die Augenbrauen hingegen förmlich „festzementiert“. 😉 ]

Als weniger gut empfinde ich beim „Brow Drama“ die Farbabgabe. Wer wie ich stellenweise Lücken in den Augenbrauen hat, kann diese mit Hilfe des „Brow Drama“ allein nicht vollständig kaschieren. Hier ist man zusätzlich noch auf Puder oder Brauenstift angewiesen – auch um die Augenbraue ein wenig zu akzentuieren.

Mein Fazit: „Brow Drama“ hält die einzelnen Brauenhärchen gut in Form, schwächelt aber bei der Farbabgabe. Für einen natürlichen Look absolut empfehlenswert.

Mascara-Vergleich: Masterpiece Transform vs. Masterpiece Glamour Extensions

Von Wimperntusche kann frau ja nie genug bekommen! 😀 Ich glaube, ich spreche für viele Mädels, wenn ich sage, dass bei diesem Utensil die Suche nach dem „Heiligen Gral“ besonders nervenaufreibend ist. Denn eine Mascara muss vieles können: Volumen verleihen, Länge geben, den Schwung halten und Farbe abgeben. Dabei soll sie gut verträglich sein, lange halten und die einzelnen Wimpern dürfen möglichst nicht verkleben.

Vor ein paar Monaten hatte ich von Rossmann die Masterpiece Transform Mascara in Schwarz von Max Factor zum Testen geschickt bekommen. Zu diesem Produkt habe ich auf meinem Blog schon eine Review veröffentlicht. Die Mascara wird meiner Meinung nach insbesondere dem Anspruch nach Volumen, Farbabgabe und Haltbarkeit gerecht.

Umso überraschter war ich, als in der dm-Lieblinge-Box aus dem Monat April 2015 eine schwarze Max-Factor-Mascara enthalten war, die mich nicht nur von der Verpackung und vom Bürstchen her an die bekannte Mascara erinnert, sondern auch ein ähnliches Beauty-Versprechen abgibt: Die Max Factor Masterpiece Glamour Extensions 3-in-1 Volumising Mascara (was für ein Name 😉 ) soll Volumen, Länge und intensive Farbe verleihen.

Natürlich musste ich das gute Stück gleich ausprobieren. Das Gummi-Bürstchen sieht, wie gesagt, ähnlich seltsam aus. Von der Handhabung her ist es aber kein Problem. Der Auftrag gelingt sehr leicht und man erwischt die Wimpern wirklich gut vom Ansatz bis in die Spitzen. Der Effekt ist aber sogleich ein anderer: Statt sehr viel Produkt zu erwischen und damit einen stark voluminösen Effekt zu erzielen, bekommt man mit der Masterpiece Glamour Extensions Mascara sauber getrennte, aufgefächerte sowie verlängerte Wimpern. Grund dafür dürften die kleinen enthaltenen Härchen sein.

Die Zielsetzungen bzw. Effekte beider Wimperntuschen sind wirklich andere, was die zwei unterschiedlichen Produkte also rechtfertigt. 🙂 Hier noch einmal eine kurze Gegenüberstellung der Eigenschaften, durch die sich beide Mascaras, die übrigens je 12 ml Inhalt haben, meiner Meinung nach voneinander abgrenzen:

Masterpiece Transform:

  • Sehr starkes Volumen
  • Tiefschwarzes Farbergebnis
  • Dramatischerer Look (verdichtend)

Masterpiece Glamour Extensions:

  • Sauber getrennte Wimpern
  • Verlängerung
  • Natürliches Ergebnis

Eines muss ich an dieser Stelle noch einmal sagen: Wenn ich auch sonst von Max Factor kaum Produkte besitze, so sind die Wimperntuschen doch eine absolute Empfehlung! Insbesondere auf die Haltbarkeit kann man sich immer verlassen. Preislich liegen die Produkte im hochpreisigen Drogerie-Bereich von 12 bis 14 Euro. Wenn ich mich zwischen beiden Mascaras entscheiden müsste, so würde ich die Glamour-Extensions-Variante bevorzugen, da sie mir ein natürlicheres und damit alltagstaugliches Ergebnis zaubert.

Ein kleines Manko gibt es dann aber doch noch: Und zwar lassen sich beide hier vorgestellte Wimperntuschen nicht allzu gut schichten. Man erhält dann leicht die berüchtigten „Fliegenbeine“, was mir nicht so gut gefällt.

Age Performance von Rival de Loop – das Wunderserum?

Wir alle möchten unserer Haut ab und zu etwas besonders Gutes tun. Und so dachte auch ich, dass es einmal an der Zeit wäre, einen zusätzlichen Pflegeschritt in meine tägliche Hautpflege zu integrieren. Über Youtube (worüber sonst?) wurde ich auf ein neues Hautpflegeserum von Rival de Loop, der Rossmann-Eigenmarke, aufmerksam. Und so besorgte ich mir das „Age Performance Intensiv Serum“, wie es vollständig heißt, kurzerhand.

Das Serum kostet in der Drogerie-Filiale 4,99 Euro. Enthalten sind in dem hübschen Glas-Flacon 30 ml. Das Produkt ist für die reife Haut ab 50 Jahren ausgelobt, was mich aber nicht stört, denn Detox-Power und der Hyluronsäure-Komplex können auch für meine jüngere Haut nicht schädlich sein. Das Produktversprechen lautet: Nachweisliche Faltenreduzierung. Eines vorweg: Dazu kann ich noch nichts sagen, wohl aber zur Anwendung und Verträglichkeit.

Ich verwende das Serum, seit ich es besitze, zweimal täglich. Und zwar trage ich es morgens und abends nach der Gesichtsreinigung auf. Erst danach kommen Tages- bzw. Nachtpflegecreme auf die Haut. Von der Menge her ist ein Pumpstoß ausreichend. Das Serum hat eine honigartige Konsistenz und lässt sich sehr gut verteilen. Laut Angaben auf der Packung soll man die Augenpartie aussparen. Weiß jemand, wieso? Ich kann das irgendwie nicht nachvollziehen, denn von dieser Age-Performance-Serie gibt es auch extra noch ein Augenserum. Hat hier der Umsatz-Geier seine Flügel im Spiel? 😀

[Update: Auf Nachfrage bei Rossmann erfuhr ich, dass im Gesichtsserum im Gegensatz zum Augenserum Parfum enthalten sein soll, das die Augen reizen kann. Deshalb zwei verschiedene Produkte.]

Age Performance Intensiv Serum

Sieht aus wie Honig, klebt aber nicht so!

Nun weiter im Text: Das Serum zieht sehr zügig in die Haut ein, so dass man schon kurz danach eine weitere Pflege auftragen kann. Was das Tragefühl betrifft, so spürt man schon einen leichten, glatten Film auf der Haut. Der Geruch ist übrigens sehr dezent. Wonach das Serum riecht, kann ich aber nicht beschreiben. Jedenfalls anders! 😉

Ich habe weder bei meiner anschließenden Tages- noch bei meiner Nachtpflegecreme irgendeine seltsame oder negative Wechselwirkung mit dem Serum feststellen können. Diese beiden „Lagen“ vertragen sich also sehr gut miteinander. Apropos vertragen: Meine Haut verträgt das Produkt wirklich hervorragend! Keine Pickelchen, kein Brennen! Tagsüber trage ich ja auch immer noch Foundation auf. Auch hier kann ich sagen: Alles optimal! Es verrutscht nichts. Alles verhält sich ganz normal.

Mein bisheriges Fazit:

  • Bessere Feuchtigkeitsversorgung der Haut
  • Ein festeres, glatteres Hautbild (besonders am nächsten Morgen nach ausreichend Schlaf 😉 )

Was die versprochene Faltenreduzierung betrifft, so erwarte ich hier keine „großen Sprünge“. Ich werde zunächst weiter testen.